Die Einhaltung folgender Safer Sex Regeln schützt sicher vor einer sexuellen HIV-Übertragung:
- ungeschützter Vaginalverkehr, d.h. Eindringen in die Scheide (mögliches Risiko für beide Beteiligten auch ohne Samenerguss)
- ungeschützter Analverkehr, d.h. Eindringen in den Darm (mögliches Risiko für beide Beteiligten auch ohne Samenerguss)
- Oralverkehr (Befriedigung mit dem Mund), wenn Sperma oder Menstruationsblut in den Mund gelangt
Weitere Informationen zu Risiko und Schutz
www.aids.ch/d/fragen/risiko.php
Nach Situationen mit eindeutig hohem HIV Übertragungsrisiko gibt es nur die Möglichkeit, spätestens innerhalb von 72 Stunden nach der Risikosituation die Notfallstation eines Spitals oder einen HIV-Spezialisten aufzusuchen. Dort wird man aufgrund der Situationsbeschreibung das Risiko abschätzen und eventuell eine so genannte PEP vorschlagen. Dies ist eine vorbeugende mehrwöchige medikamentöse Behandlung mit hochwirksamen Substanzen, welche das Risiko einer allfälligen HIV Übertragung deutlich senkt – aber nicht ausschliesst. Der Erfolg ist umso besser, je schneller nach der Risikosituation mit der Behandlung begonnen wird.
Situationen mit eindeutig hohem Risiko, in denen eine HIV-PEP sinnvoll sein kann: